Implantate – Künstliche Zahnwurzeln

Bereits vor 2.000-3.000 Jahren versuchten die Menschen verlorene Zähne durch künstliche Implantate zu ersetzen. Sehr lange blieben die Versuche erfolglos. Die Chirurgie war nicht weit genug entwickelt und es fehlten Materialien, die fest in den Kieferknochen einwachsen, ohne abgestoßen zu werden.

Im Jahr 1967 gelang dem schwedischen Orthopäden Per-Ingvar Brånemark dann der Durchbruch. Er entdeckte Titan als ersten optimalen Implantatwerkstoff.

 

Was macht den optimalen Implantatwerkstoff aus?

• so hart und haltbar wie natürliche Zähne

• verwächst fest mit dem Knochen

• biokompatibel – provoziert keine Abstoßungsreaktion des Körpers

• antiallergen

Möchten Sie mehr über die Vor- und Nachteile bestimmter Implantatmaterialien erfahren? Titan, Kunststoff, Vollkeramik, Zirkonoxid

Brånemarks Entdeckung ermöglichte eine rasante Entwicklung der Implantologie. Endlich konnten künstliche Zähne implantiert werden, die natürlichen Zähnen in Haltbarkeit und Funktion kaum nachstehen.

Heute gehört Deutschland zu den Technologieführern der Branche. Es sind über 100 verschiedene Implantatsysteme erhältlich, die sich vor allem im Material, der Form und im Aufbau unterscheiden.

Interessieren Sie sich für bestimmte Implantatversorgungen? Hier finden Sie Detailinformationen zu Qualitätszahnersatz auf Implantaten vom Rübeling Dental-Labor: Einzelzahn, Brücke, Herausnehmbarer Zahnersatz auf Implantaten

 

Wie sind Implantate aufgebaut?

Grundsätzlich haben sich mehrteilige Implantate bewährt und durchgesetzt. In den Kiefer wird eine künstliche Zahnwurzel aus Titan, Keramik oder Zirkon eingesetzt . Darin wird eine Haltekonstruktion befestigt. Auf dem Abutment wird die Suprakonstruktion befestigt. Die Suprakonstruktion kann zum Beispiel eine Zahnkrone sein oder eine Brücke bzw. Prothese.

Der mehrteilige Aufbau erlaubt es, die Suprakonstruktion ohne weitere chirurgische Eingriffe zu tauschen. So können beschädigte Kronen ersetzt werden. Und wenn es nötig wird, kann zum Beispiel das gut eingewachsene Implantat eines Einzelzahns um weitere Implantate zum Halten einer Teilprothese ergänzt werden.

Diese Möglichkeiten erhöhen den Nutzen und die Haltbarkeit des Implantats erheblich. Ihnen bleiben unnötige Eingriffe erspart – mit allen verbunden Risiken, Schmerzen und Kosten.

Haargenau reicht nicht – Rübeling Zahnersatz ist 1/1.000 Millimeter genau! Erfahren Sie, wie unser unvergleichlich präziser Qualitätszahnersatz gefertigt wird: Secotec-Verfahren, CAD/CAM, Interdisziplinäre Zusammenarbeit, Die Rübeling-Gruppe

 

Zahnimplantationen sind unvergleichlich sicher!

Nicht nur aufgrund dieser Verbesserungen gehören Zahnimplantate heute zu den sichersten medizinischen Eingriffen überhaupt. Ihre Erfolgsquote liegt bei entsprechender Nachsorge und guter Infektionsprophylaxe bei über 90 %! Und das bei über 1 Mio. Eingriffen pro Jahr allein in Deutschland.

Gut gepflegte Implantate halten in der Regel mindestens 10 Jahre, wobei nach oben keine Grenzen gesetzt sind.

Zahnimplantate sind aufgrund ihrer einzigartigen, ästhetischen und funktionalen Vorteile aus der modernen Zahnmedizin nicht mehr wegzudenken.

 

Wie echte Zähne – die Vorteile von Zahnimplantaten

Implantate fühlen sich an wie echte Zähne, sie sehen so aus und sind im Prinzip auch genau so haltbar. Sie können einzelne Zähne ersetzen, Implantate eignen sich aber auch zur Verankerung von Teilprothesen (Teleskopierender Zahnersatz) und Vollprothesen ohne lästige Gaumenplatte.

Zahnimplantate bieten in einigen Fällen immense medizinische, ästhetische und funktionale Vorteile:

• Aussehen und Funktion wie natürliche Zähne

• Lange Haltbarkeit und Erweiterbarkeit

• Keine spezielle Pflegebedürftigkeit – Implantate bekommen keine Karies

Vorteile von implantatgetragenen gegenüber konventionellen Prothesen

• Eventuell keine Gaumenplatte nötig

• Festerer Sitz der Prothese

• Natürlicheres Mundgefühl

• Weniger Lispeln in der Eingewöhnungsphase

• Weniger Knochenrückbildung des Kieferkamms

Wenn der Implantatzahnersatz festsitzend gestaltet werden kann, entfällt dass Ein- und Ausgliedern des herausnehmbaren Teils. Der Zahnersatz fühlt sich an wie die eigenen Zähne.

Wenn der Zahnersatz auf Implantaten ohne Gaumenplatte auskommt, werden Sie beim Sprechen weniger lispeln. Sie schmecken alles wie gewohnt und spüren alle Speisen und Getränke im ganzen Mund. Sie müssen auf nichts verzichten!

Zahnersatz auf Implantaten verhindert auch die Rückbildung des Kieferkamms – ein häufiges Langzeitproblem von Vollprothesen. Nacharbeiten und Knochenverlust können so auch im zahnlosen Kiefer vermieden werden.

 

Welche Nachteile und Risiken haben Zahnimplantate?

Neben den allgemeinen Risiken, die mit jeder ambulanten Operation verbunden sind, ist das größte Risiko im Zusammenhang mit Zahnimplantaten die sogenannte Periimplantitis.

Ähnlich der Parodontitis handelt es sich dabei um eine Entzündung des Zahnfleisches und des Kiefers rund um das Implantat.

Sie führt zur Rückbildung des Zahnfleisches und des Kieferknochens, was unbehandelt zum Verlust des Implantats führt.

 

Wie kommt es zur Periimplantitis?

Eine Periimplantitis wird durch Bakterien verursacht, die sich am Zahnfleischrand oder in Spalten von mehrteiligen Implantaten festsetzen. Werden diese Bakterien nicht entfernt, vermehren sie sich, und es kommt zur Periimplantitis.

Die Erkrankung liegt also entweder an einer fehlerhaften Eingliederung des Zahnersatzes oder an mangelnder Mundhygiene.

 

Wie verhindere ich eine Periimplantitis?

• Wählen Sie einen erfahrenen Implanteur

• Achten Sie auf spaltfrei gefertigten Qualitätszahnersatz z. B. von Rübeling

• Putzen Sie Zähne und Zahnfleisch regelmäßig

• Regelmäßige Kontroll- und Prophylaxeuntersuchungen bei Ihrem Zahnarzt

 

Was macht spaltfreien Zahnersatz von Rübeling aus? Hier finden Sie weitere Informationen.

Wenn Sie diese Tipps beherzigen, ist das Risiko eines Misserfolgs durch Periimplantitis sehr gering.

 

Welche weiteren Nachteile haben Zahnimplantate?

Zahnimplantate sind eine sehr aufwendige Behandlungsmethode. Den vielen Vorteilen stehen deshalb auch eine längere Behandlungszeit und höhere Kosten im Vergleich zur kassenärztlich anerkannten Standardversorgung über Brücken und Prothesen gegenüber.

Für Patienten, die auf Ästhetik, Qualität und Komfort achten, werden sich die Mehrkosten jedoch lohnen.

 

Was kosten Zahnimplantate?

Die Kosten für Implantate hängen stark von der Art, dem Material und den nötigen Vorarbeiten ab (z. B. einem vorherigen Aufbau des Kieferknochens – der sogenannten Kieferaugmentation).

Es fallen die Leistungen Ihres Zahnarztes, des Chirurgen, des Zahnlabors für die Fertigung der Suprastruktur, die Materialkosten und die Kosten für Vor- und Nachbereitung an.

Für Sie als Patienten ist dabei ausschlaggebend, in welcher Höhe Ihre Krankenversicherung die Behandlung bezuschusst. Dies hängt zum Beispiel davon ab, ob Sie privat oder gesetzlich versichert sind, ob Sie eine Zusatzversicherung abgeschlossen haben und ob Ihr Bonusheft regelmäßig geführt wurde.

Wo Sie den Zahnersatz fertigen lassen, hat dagegen oft einen wesentlich kleineren Einfluss auf den Endpreis Ihres Zahnersatzes, als auf die Qualität.

Auslandszahnersatz ist dem im Hochtechnologieland Deutschland gefertigten Zahnersatz oft technisch unterlegen. Außerdem verläuft die Zusammenarbeit zwischen Zahnarzt und dem Labor oft nicht so eng. Dies erschwert die Abstimmung, verzögert Nacharbeiten und ist auch im Hinblick auf die rechtliche Durchsetzung von Reklamationen schwierig.

Werben die Anbieter von Auslandszahnersatz häufig mit unglaublichen Ersparnissen bis zu 80 %, so verschweigen sie oft, dass sich die Ersparnis nicht auf die Leistung des Zahnarztes, des Chirurgen und die Materialkosten bezieht.

Diese machen einen Großteil der Behandlungskosten aus und fallen auch bei vermeintlich billigem Auslandszahnersatz in voller Höhe an!

 

Eignen sich Zahnimplantate für jeden Patienten?

Leider eignen sich Zahnimplantate nicht für jeden Patienten.

Für wen sind Zahnimplantate nur eingeschränkt geeignet:

• Diabetiker

• Chemotherapie-Patienten

• Starkes Rauchen senkt die Erfolgschancen des Zahnimplantats

Für wen sind Implantate gar nicht geeignet?

• Einige Krankheiten wie Osteoporose, Anämien oder bestimmte Krebserkrankungen machen eine Zahnimplantatversorgung unmöglich. Bitte fragen Sie uns oder Ihren Zahnarzt.

Zahnimplantate sind nicht für Sie geeignet? Informieren Sie sich hier über die Alternativen: Für  Brücken, verriegelter Zahnersatz und Prothesen

 

Welche Implantate eignen sich für Sie?

Ob und welche Implantatversorgung sich in Ihrem speziellen Fall anbietet, besprechen Sie am besten mit dem Zahnarzt Ihres Vertrauens.

Auf den folgenden Seiten erfahren Sie alles, was Sie über die Vor- und Nachteile der verschiedenen Implantatformen, den erhältlichen Implantatsystemen, den verwendeten Materialien und Rübelings Qualitätszahnersatz made in Bremerhaven wissen müssen.

Nutzen Sie diese Informationen in Ergänzung zu Ihrem individuellen Beratungsgespräch mit Ihrem Zahnarzt, um sich für die in Ihrem Fall beste Behandlung zu entscheiden.

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